Anrechung ausländischer Studienleistungen
Übergangsregelung des Studienplans im Fach „SBWL Controlling“
Allgemeines - Nachfolgende Informationen sind in Teilen nicht mehr aktuell und daher vorläufig ohne Gewähr. Bis zur Wiederbesetzung des Lehrstuhls erteilt Frau Riedlinger, insbesondere zum Lehrangebot, Auskünfte.
Das Controlling untersucht die Koordination verschiedener Ansätze zur Führung und Steuerung von Unternehmungen. Dazu zählt die Abstimmung von Planungs-, Kontroll- sowie Personalführungsinstrumenten und den Teilsystemen der Unternehmensrechnung. Seine zentralen Instrumente sind Kennzahlen- und Zielsysteme, Budgetierungssysteme und Verrechnungspreissysteme. Im Fach Unternehmensrechnung und Controlling betrachten wir die vielfältigen Beziehungen der Instrumente zur Unternehmenssteuerung. Im Einzelnen beschäftigen wir uns z.B. mit
- den Konzeptionen und Aufgaben des Controlling,
- den Controllinginstrumenten und
- den Teilsystemen einer führungsorientierten Unternehmensrechnung.
Im Mittelpunkt der Veranstaltungen stehen die ökonomische Ausgestaltung der Unternehmensrechnung und Controllinginstrumente, die Beziehungen der Instrumente und ihre Verknüpfung z.B. in Form einer integrierten Unternehmensrechnung. Theoretische Grundlagen des Faches sind die Entscheidungstheorie sowie die Neue Institutionenökonomie.
Lehrveranstaltungen
Allgemeines
Das Fach „Controlling“ ist eine Spezielle Betriebswirtschaftslehre im Hauptstudium des Diplomstudienganges Betriebswirtschaftslehre und umfasst insgesamt 14 Semesterwochenstunden (SWS). Die 14 Semesterwochenstunden sind aufgeteilt in Pflichtveranstaltungen im Umfang von 8 SWS und Wahlveranstaltungen im Umfang von 6 SWS.
Masterstudierende können die Veranstaltungen des Lehrstuhls ohne entsprechende Vertiefung besuchen. Beachten Sie hierzu bitte die Zugangsvoraussetzungen für die einzelnen Veranstaltungen.
Diplomstudiengang
Pflichtveranstaltungen
Die Vorlesungen „Co–Pfl 1“ und „Co–Pfl 2“ bilden den Pflichtbestandteil der Speziellen Betriebswirtschaftslehre „Controlling“ im Umfang von 8 SWS. In ihnen werden die Grundlagen des Faches vermittelt. Im Einzelnen umfassen die Pflichtveranstaltungen:
· Co–Pfl 1: „Controlling“ Vorlesung und Pflichtübung
· Co–Pfl 2: „Kostenanalyse“ Vorlesung und Pflichtübung.
Inhaltlich beschäftigen sich die Veranstaltungen mit den verschiedenen Konzeptionen des Controlling und seinen zentralen Instrumenten (Controlling) sowie mit der zielorientierten Ausgestaltung der betrieblichen Planungsrechnung (Kostenanalyse). Die beiden Veranstaltungen werden im Regelfall innerhalb von 2 Semestern angeboten und der Prüfungsordnung entsprechend jeweils durch eine 90-minütige Klausur abgeprüft.
Wahlveranstaltungen
Im Sinne der Spezialisierung und der interessengerechten Vertiefung von Inhalten bietet das Fach „Controlling“ den Studierenden eine breite Auswahl an wählbaren Veranstaltungen. Dabei können Studierende im Kernbereich (Track) der Speziellen Betriebswirtschaftslehre „Controlling“ Semesterwochenstunden erzielen. Nachfolgend sind die angebotenen Veranstaltungen aufgeführt. Alternativ können Studierende die Pflicht- und Wahlveranstaltungen der Speziellen Betriebswirtschaftslehre „Wirtschaftsprüfung und Treuhandwesen“ in den Wahlbereich einbringen, wobei maximal 2 SWS je Veranstaltung angerechnet werden. Die Anrechnung einer Leistung in der SBWL „Controlling“ und in der SBWL „Wirtschaftsprüfung und Treuhandwesen“ ist nicht möglich. Das Angebot stellt sich wie folgt dar:
- Controlling (Track Managerial Accounting – MA),
- MA 1: „Performancemessung und Anreizsysteme“ Vorlesung und Pflichtübung
- MA 2: „Wertorientiertes Controlling in der Unternehmenspraxis“ Vorlesung
- Pflichtveranstaltungen der SBWL Wirtschaftsprüfung und Treuhandwesen
- Wahlveranstaltungen der SBWL Wirtschaftsprüfung und Treuhandwesen, d. h.
- Rechnungslegung (Track Financial Accounting – FA)
- Abschlussprüfung (Track Auditing – AUD)
- Unternehmensbewertung (Track Valuation – VAL).
Es ist sinnvoll – aber nicht zwingend – einen track komplett zu absolvieren.
Gegenstand der Wahlveranstaltungen des Lehrstuhls ist die weiterführende wissenschaftliche Analyse von Problemen des Controlling und das Anwenden seiner Instrumente. Das betrifft erstens die grundlegende Analyse der Anreizwirkungen von Controllinginstrumenten auf Basis der Principal-Agent-Theorie (Performancemessung und Anreizsysteme).
Zum zweiten zählt hierzu die Ausgestaltung und Abstimmung von Teilsystemen der Unternehmensrechnung, um insbesondere langfristige Steuerungswirkungen zu erreichen (Wertorientiertes Controlling in der Unternehmenspraxis). Die Veranstaltungen werden im Regelfall innerhalb von 2 Semestern angeboten.
Zu den Wahlveranstaltungen gehören auch Seminare, die der Vertiefung von zentralen Fragestellungen des Faches dienen und als Vorbereitung der Diplomprüfungen empfohlen werden; sie sind nicht als spezifische Vorbereitung auf Einzelproblemstellungen zu verstehen. Die Lehrstühle von Prof. Hofmann, Prof. Simons und Prof. Wüstemann bieten getrennte und gemeinsame Seminare an. In der Regel wird von dem Lehrstuhl in jedem Semester ein Seminar zu aktuellen Fragestellungen des Controlling angeboten. Der Leistungsnachweis erfolgt durch eine schriftliche Ausarbeitung sowie einen Vortrag. Ein Seminarschein ist grundsätzlich Voraussetzung für eine Diplomarbeit im Fach „Controlling“ . Unabhängig hiervon wird eine 45-minütige Abschlussklausur angeboten, die im Sinne der Modularisierung nach Neuer Prüfungsordnung als Veranstaltung mit 2 Semesterwochenstunden (SWS) für die Spezielle Betriebswirtschaftslehre „Controlling“ angerechnet wird. Es ist nicht möglich, sich das Seminar gleichzeitig als Vorleistung für die Diplomarbeit und mit 2 SWS anerkennen zu lassen.
Masterstudiengang
Grunsätzlich gilt, dass alle oben genannten Veranstaltungen auch von Studierenden des Masterstudiengangs belegt werden können. Insbesondere ist es für den Masterstudiengang nicht notwendig - aber empfehlenswert - alle vom Lehrstuhl angebotenen Veranstaltungen zu besuchen. Bitte beachten Sie unbedingt die Zulassungsvoraussetzungen für die Veranstaltungen.
Detaillierte Informationen über die Zulassungsvoraussetzungen für die Veranstaltungen sowie die Zusammensetzung der ECTS finden Sie im Modulkatalog.
Übersicht über SWS und ECTS der Veranstaltungen
| Veranstaltung | SWS | ECTS |
| Controlling | 4 | 6 |
| Kostenanalyse | 4 | 8 |
| Performancemessung und Anreizsysteme | 4 | 6 |
| Wertorientiertes Controlling in der Unternehmenspraxis | 2 | 4 |
Veranstaltungsplan
| HWS | FSS | Titel der Veranstaltung | Art | Prüfungsleistung | Prüfungsdauer | |
Bachelorstudiengang | ||||||
| X | Internes Rechnungswesen | VL | Gemeinsame schriftliche Prüfung | 90 min | ||
| Übung zu IRW | Ü | |||||
Tutorium zu IRW | Tut | |||||
Diplom-/Masterstudiengang | ||||||
Pflichtblock | ||||||
| X | Controlling | VL | Gemeinsame schriftliche Prüfung | 90 min | ||
| X | Übung zu Controlling | Ü | ||||
| X | Kostenanalyse | VL | Gemeinsame schriftliche Prüfung | 90 min | ||
| X | Übung zu Kostenanalyse | Ü | ||||
Wahlblock | ||||||
| X | Performancemessung und Anreizsysteme | VL | Gemeinsame schriftliche Prüfung | 60 min | ||
| X | Übung zu Performancemessung und Anreizsysteme | Ü | ||||
| X | X | Wertorientiertes Controlling in der Unternehmenspraxis | VL | Gemeinsame schriftliche Prüfung | 60 min | |
Sonstiges | ||||||
| X | X | Seminar | S | Hausarbeit und Präsentation / Klausur | ||
VL = Vorlesung, Ü = Übung, S = Seminar, Tut = Tutorium
Diplomarbeit
Da der Lehrstuhl zum Jahr 2011 an die LMU München umziehen wird, werden nur noch begrenzt Diplomarbeiten vergeben.
Nähere Informationen werden zu Beginn des HWS 2010 bekanntgegeben.
Studierende, die sich für eine Diplomarbeit interessieren, können sich per Bewerbungsformular am Lehrstuhl bewerben. Grundsätzlich ist die Teilnahme an einem Seminar des Lehrstuhls oder der Area Accounting & Taxation sowie die Belegung der SBWL Controlling Voraussetzung für eine Betreuungszusage.
Für die Bearbeitung einer Diplomarbeit muss ein eigener Themenvorschlag erstellt werden, der in einem einseitigen Exposé inklusive Literaturquellen beschrieben wird. Für die Auswahl der Themen können Sie sich an bereits betreuten Diplomarbeiten (s. Mitarbeiterseiten), früheren Seminaren und den Forschungspapieren des Lehrstuhls oder anderer Einrichtungen orientieren. Das Exposé ist mit dem Bewerbungsformular, dem Teilnahmebeleg über ein Seminar und einer Kopie des aktuellen Notenspiegels im Sekretariat des Lehrstuhls (Raum 613) zu den Öffnungszeiten abzugeben.
Folgender Ablauf liegt der Vergabe der Diplomarbeiten zugrunde:

Bei der Auswahl der Bewerber orientiert sich der Lehrstuhl an den bisher erbrachten Studienleistungen in der SBWL Controlling, der Seminarnote und der Studiendauer.
Die Betreuungszusage erlischt, wenn die betreffenden Studierenden sich nicht innerhalb von zwei Wochen (ab Bekanntgabe der Betreuungszusage) am Lehrstuhl melden. Bewerbungen, die zu einem Vergabetermin nicht berücksichtigt werden konnten, werden nicht fortgeführt. Dies bedeutet, dass bei fortwährendem Interesse an einem Diplomarbeitsplatz beim nächsten Vergabetermin eine erneute Bewerbung eingereicht werden muss.
Diplomarbeiten können in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden. Ferner sind bei Anfertigen der Diplomarbeit die Formvorschriften zu beachten, die Sie hier finden. Darüber hinaus können Sie sich bei der Erstellung der Diplomarbeit an folgender Präsentation orientieren.
Anrechnung ausländischer Studienleistungen
Voraussetzungen für die Anrechnung ausländischer Studienleistungen finden Sie hier.
Der Lehrstuhl ist nicht für die Anerkennung der ABWL Internes Rechnungswesen verantwortlich!
Möchten Sie sich eine Veranstaltung als ABWL Internes Rechnungswesen anerkennen lassen,
wenden Sie sich an Volker Nietzel!
Übergangsregelung des Studienplans im Fach „SBWL Controlling“
Folgende Übergangsregelung gilt für Studierende, welche mit der SBWL Industriebetriebslehre (Industrielles Controlling)“ (Prof. Dr. Hoitsch) vor dem Sommersemester 2006 begonnen haben und denen noch ein Pflichtmodul („IC-CON“ oder „IC-KER“) fehlt. Alle anderen Studierenden der SBWL Industriebetriebslehre schließen die SBWL entsprechend des Studienplans von Prof. Hoitsch ab.
Die Anerkennung der Leistungen aus der Area Operations (siehe „Curriculum Industrielles Controlling [WS 04/05]“ von Prof. Dr. Hoitsch), die vor dem 1.9.2007 erbracht wurden, ist möglich. Hierbei ist folgendes zu beachten:
· In den Pflichtbereich der SBWL Controlling sind nur die von Prof. Hoitsch angebotenen Veranstaltungen „IC-CON“ und „IC-KER“ integrierbar. Zuvor müssen diese jedoch vom Prüfungsausschuss BWL von 3 auf 4 Semesterwochenstunden aufgewertet werden. Fehlt einem Studierenden eine der beiden Veranstaltungen, so können die fehlenden Leistungspunkte wahlweise durch die Veranstaltungen „Co-Pfl 1 Controlling“ oder „Co-Pfl 2 Kostenanalyse“ erbracht werden.
· Alle anderen vor dem 01.09.2007 bestandenen Veranstaltungen aus der Area Operations sind nur im Wahlbereich des Tracks Managerial Accounting mit den Semesterwochenstunden anerkennbar, wie sie dem „Curriculum Industrielles Controlling [WS 04/05]“ entnommen werden können.
· Die Bezeichnung des Prüfungsfaches im Diplomzeugnis erfolgt nach folgender Regelung:
o Leistet ein Studierender die Mehrzahl (mehr als 7 SWS) der 14 zu erbringenden SWS gemäß des Studienplans der SBWL Controlling vom 1.9.2007, so lautet das Prüfungsfach „Controlling“.
o Leistet ein Studierender die Mehrzahl (mehr als 7 SWS) der 14 zu erbringenden SWS gemäß des „Curriculum Industrielles Controlling [WS 04/05]“ von Prof. Dr. Hoitsch, so lautet das Prüfungsfach „Industriebetriebslehre (Industrielles Controlling)“.




